Krebsfrüherkennung 2016-10-19T13:11:07+00:00

Krebfsrüherkennung

Die Früherkennungsrichtlinie sieht folgende Untersuchungen einmal jährlich vor:

ab dem 20. Lebensjahr: Blutdruckmessung, Zellabstrich vom Gebärmutterhals, Tastuntersuchung des inneren Genitales, Beratung über den Abstrichbefund

ab dem 30. Lebensjahr: zusätzlich Tastuntersuchung der Brust

ab dem 50. Lebensjahr: zusätzlich rektale Tastuntersuchung und Standardtest auf verborgenes Blut im Stuhl, Mammographie-Screening (alle 2 Jahre bis zum 69. Lebensjahr)

ab dem 55. Lebensjahr Dickdarmspiegelung alle 10 Jahre oder Standardtest auf verborgenes Blut alle 2 Jahre

Um den Standards Ihrer medizinischen Versorgung zu erhöhen und Ihnen mehr Sicherheit zu geben, können Sie die Routine-Vorsorge um einige Untersuchungen ergänzen, die im Einzelfall sinnvoll sind, aber nicht im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden können.

Der Brustultraschall ist ein modernes, gewebeschonendes Verfahren zur Brustkrebsfrüherkennung. Neben der Tastuntersuchung und der Mammografie (Röntgen) ist der Brustultraschall eine wertvolle Ergänzung in der Früherkennung von Brustkrebs. Zur Untersuchung wird das übliche Gel aufgetragen und die Brust wird mit einem Ultraschallkopf abgefahren. Das Ergebnis liegt sofort vor und kann im Bedarfsfall ausführlich besprochen werden. Die Bilder werden digital archiviert und ggf. ausgedruckt.
Mithilfe einer vaginalen Ultraschalluntersuchung ist es möglich, nicht tastbare Veränderungen am Gebärmutterkörper, den Eierstöcken und an der Harnblase frühzeitig zu erkennen.

Darmpolypen oder Darmtumore können zeitweise bluten. Deshalb können herkömmliche Tests auf verstecktes Blut im Stuhl frühzeitig auf eine mögliche Darmkrebserkrankung hinweisen. Das Testergebnis kann jedoch durch einzelne Nahrungsmittel oder Medikamente verfälscht werden.

Daher bieten wir Ihnen einen kombinierten Test an: Dieser besteht aus dem immunulogischen Nachweis des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobins) unabhängig von der Nahrung und Medikamenteneinnahme und dem zusätzlichen Test auf ein Enzym, welches im Stoffwechsel vom Polypen oder Darmkrebs vorkommt.

Hierbei wird der Urin mittels eines Schnelltestes auf ein spezifisches Tumorantigen, dass bei Blasenkrebs nachweisbar ist untersucht.